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Das Projekt für Tiere ohne Chance  - S.O.S. Eine Zukunft für Tiere - Naturschutzprojekt „Leben“ auf der Quinta Eanna/Portugal

Notfälle

Anjo

Anjo0114.04.2012
Das ist Anjo. Er wurde angefahren und liegen gelassen. Er lag wohl eine Nacht unter einem  Auto bis ihn eine Frau gestern Abend fand. Sie wollte ihn zum Tierarzt bringen, doch alle Tierärzte die sie anrief hatten zu und waren nur bereit für 500,00 Euro in die Praxis zu kommen. Ob Notfall oder nicht war wohl allen egal. Durch Zufall erfuhr  heute Morgen eine Kundin von Sarah von dem Unglück und rief sie an. Der kleine wurde sofort in eine Klinik gebracht und geröntgt. Er ist schwer verletzt mit Hautabschürfungen und hat einen abgebrochenen Zahn, aber keine Brüche. Dennoch ist seine Wirbelsäule entzündet und diese Entzündung drückt auf die Nerven, so das er sich noch nicht bewegen kann. Er bleibt nun stationär in der Klinik, liegt am Tropf und bekommt Medikamente. Anjo steht noch sehr unter Schock.

Um seine Kosten stemmen zu können, suchen wir Paten und Spender. Anjo wird nach seinem Klinikaufenthalt zu Sarah in Pflege gehen und auch vermittelt werden können.


Mehr über Anjo und seine Fortschritte erfährt man hier.

Wir sind für jede noch so kleine Unterstützung dankbar! Bitte helfen Sie Anjo mit einer Spende oder Patenschaft!


Mama C.

Mama_C_06Das ist Mama C.. Sie wurde am 23.02.2012 angefahren am Straßenrand gefunden. Der Femurkopf hinten rechts ist zertrümmert, Nerven sind  eingeklemmt, das Bein hat einen Trümmerbruch und der letzte Lendenwirbel ist gebrochen. Auf beiden Beinen im Moment keine Sensibilität. Wir müssen abwarten wie die OP verläuft und Daumen drücken!!

Die Operation ist gut verlaufen und Mama C. ist nach langem Klinikaufenthalt mit täglicher Physiotherapie auf der Quinta eingezogen. Sie benötigt noch viel Ruhe und Physiotherapie.

Mehr Informationen zu Mama C. erhalten Sie hier.

Bitte unterstützen Sie Mama C.
bei ihrer Behandlung mit einer Spende oder Patenschaft. Schreiben Sie uns einfach eine Mail! Oder beteiigen Sie sich über unseren Online-Spenden-Shop an den teueren  Operationskosten!

Mary-Jane

Mary-JaneAm 17.07.2011 erhielten wir einen Anruf des Amtstierarztes. Er hatte eine Hündin aus einem Zigeunerlager beschlagnahmt und in die Tötungsstation gebracht. Johannes setzte sich sofort ins Auto, holte Mary-Jane dort ab und brachte sie zum Tierarzt. Mary-Jane war am ganzen Körper übersät mit Zecken und bis aufs Skelett abgemagert. Mary-Jane verbrachte die nächsten knapp sieben Wochen in der Tierklinik. Diese Zeit war eine regelrechte Berg- und Talfahrt. Als er ihr scheinbar besser ging, holten wir Mary-Jane zu uns auf die Quinta.

Wir richteten Mary-Jane ein Zimmer in der Krankenstation, freuten uns, dass sie direkt zu fressen begann und sich wohl zu fühlen schien. Am nächsten Tag und die Nacht davor erbrach sie aber wieder und ihr Zustand verschlechterte sich dramatisch. Wir befürchteten das Schlimmste, legten ihr ein neues Halsband um und packten ihr eine Decke und zwei Kuscheltiere ein. Mary-Jane blickte uns, dem Tod näher als dem Leben, vertrauensvoll an. Johannes fuhr mit ihr drei Stunden zu einer Spezialklinik nach Lissabon. Dort wurde ein Ultraschall gemacht und die Diagnose hieß Darmverschlingung! Die Ärztin wollte Mary-Jane einschläfern, weil sie in einem so schlechten Zustand war und auch nur noch 8,9 kg. wog. Es gab Diskussionen zwischen Johannes und der Ärztin. Johannes bestand darauf, Mary-Jane zu operieren! In dem Moment schaute Mary-Jane die Ärztin mit ihren dunklen Augen auch an und sie sagte.. “ist gut Maus..ich sehe jetzt, dass Du LEBEN willst!”

Mary-Jane wurde dann in einer Not-Operation ein Meter Darm entfernt. Johannes blieb bei ihr, bis sie aus der Narkose aufwachte und Mary-Jane gab ihm mit einem Schwanzwedeln zu verstehen, dass alles in Ordnung ist. Sie wollte aufstehen, um mit ihm wieder nach Hause zu fahren aber sie durfte nicht, denn sie hing ja an Schläuchen!

Nach 25 Tagen in der Tierklinik Lissabon durfte Mary-Jane endlich wieder auf die Quinta zurück kommen. Seitdem hat sie kräftig zugenommen und wiegt mittlerweile 16 kg.

Die Behandlungs- und Genesungskosten für Mary-Jane sind erheblich wie man auf der Seite des Sonderfonds sehen kann.
Bisher wurden für ihre Gensung 3.653,79 € aufgewendet. Darüber hinaus belaufen sich ihre monatlichen Kosten auf über 300.-€ für Spezialfutter und Medikamente.

Wenn Sie Gemeinschaftspate für die süße Maus werden wollen, melden Sie sich einfach per Mail und wenn Sie Mary-Jane unterstützen möchten, dann freuen wir uns über jeden Betrag auf unserem Spendenkonto.

Mehr über Mary-Jane und ihre Fortschritte erfahren Sie hier und können Sie auf den Videos unten sehen.

 

 

(c) S.O.S. Animais sem Futuro, 2012

Notfall Labby konnte geholfen werden.
Notfall Gusti lebt mittlerweile glücklich in Deutschland.
Notfall Betty wartet noch immer mit ihrer Tochter auf ein  eigenes Zuhause.
Notfall Melinda lebt zufrieden bei ihrer großen Liebe Julius.
Notfall Jessie musste ein Bein amputiert werden,  sie lebt jetzt glücklich in Deutschland.
Notfall Noddy genießt jetzt seinen Lebensabend auf der Quinta.