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Das Projekt für Tiere ohne Chance  - S.O.S. Eine Zukunft für Tiere - Naturschutzprojekt „Leben“ auf der Quinta Eanna/Portugal

Sonderfonds: Santa Anda Rescuefonds for Needy Animals

Neuausrichtung der Sonderfonds ab 2012

Die aktuelle besorgniserregende Finanzlage unseres Projekts zwingt uns zu einer Neuausrichtung der Sonderfonds. Durch die explosionsartig gestiegenen Kosten im Jahr 2011, hervorgerufen durch unser Engagement bei der Rettung von Hunden aus der örtlichen Tötungsstation, Wegfall von Sonderrabatten bei der tierärztlichen Versorgung, den älter und damit kostenintensiver werdenden Hunden des Kernclans sowie die Aufnahme "normaler" Notfälle, ist es unumgänglich, die finanzielle Situation unseres Projekts transparenter und nachvollziehbarer zu gestalten. 

Ab 2012 werden deshalb die bisherigen Sonderfonds Unfallopfer und Leishmaniose aufgelöst und die dortigen Guthaben dem von uns 2010 ins Leben gerufenen „
Santa Anda Rescuefonds for Needy Animals“ (SARNA-Fonds) gutgeschrieben. Der SARNA-Fonds  ist ab dem Jahr 2012 der alleinige Fonds für ALLE von uns geretteten Hunde/Neuaufnahmen/Notfälle. Die Einnahmen und Ausgaben des SARNA-Fonds werden ab 2012 jeweils 1 x monatlich veröffentlicht.



Santa Anda Rescuefonds for Needy Animals
Im Gedenken an einen ganz besonderen Hund, der leider an Altersschwäche und Krankheit verstorben ist, unser Santa Anda Claus haben wir diesen Fond SARNA (Santa Anda Rescuefonds for Needy Animals) genannt. Der Begriff  bezeichnet eine hier sehr verbreitete Krankheit, die hoch ansteckend ist und bei mangelnder Pflege und Hygiene - also insbesondere in Tötungsstationen  - für uns bei der Rettung oftmals ein großes Problem darstellt. Somit hat der Name gleich 2 symbolische Bedeutungen.

Fast alle Tiere, die zu uns kommen, sind entweder schwer krank, verletzt, unterernährt oder eben Welpen, die vielleicht gerade mal 1 oder 2 Tage alt sind. Dementsprechend sind die aufzuwendenden Finanzmittel wesentlich höher, als bei einer “normalen” Hundehaltung. Die Futterkosten sind zwar erheblich, jedoch werden sie noch bei weitem übertroffen von Kosten für

  • Operationen, Sterilisationen, Behandlungen von diversen Krankheiten, Krebsbehandlungen
  • Impfungen und Medikamente
  • Babynahrung und Spezialfutter bei bestimmten Krankheiten
  • Spezialoperationen für die zahlreichen Unfallopfer

Der SARNA-Fonds, ursprünglich zur Rettung der Hunde aus der örtlichen Tötungsstation geschaffen, soll künftig bei der Behandlung und Aufnahme ALLER von uns geretteten Hunden gezielt und transparent helfen.

Hier nur einige Beispiele, wofür wir dringend auf Ihre Spenden in diesen Fonds angewiesen sind:

Häufig werden Hunde angefahren und liegen gelassen. Oftmals sterben sie qualvoll, manche aber werden auch gefunden und zu uns bzw. unserer Tierärztin gebracht. Häufig sind die Verletzungen so gravierend, dass im Normalfalle nur der Tod durch Einschläfern bleibt. Ein gebrochenes Bein ist dabei noch eine „leichte“ Verletzung. Beckenbrüche und Wirbelsäulenbrüche aber sind Verletzungen, die normalerweise nicht operiert werden. Das hat zum einen finanzielle Gründe, zum anderen aber auch stehen hier an der Algarve keine Spezialisten zur Verfügung. Neurologisch und chirurgisch hoch komplizierte Operationen können nur in Lissabon in Spezialkliniken durchgeführt werden und der Kostenaufwand hierfür ist enorm hoch und beträgt bisweilen mehrere tausend Euro.

Leishmaniose ist mittlerweile eine Krankheit geworden, die sich aufgrund der Klimaveränderung mehr und mehr über Europa verbreitet. Entgegen der weit verbreiteten Ansicht, Leishmaniose sei unheilbar und würde immer und in jedem Fall tödlich verlaufen, haben wir andere Erfahrungen gemacht und konnten unsere bisherigen Leishmaniosefälle retten. Üblicherweise werden erkrankte Tiere hier und auch in anderen südlichen Ländern eingeschläfert, da die Behandlung so oder so sehr aufwendig und teuer ist. halten gilt. Die Krankheit ist für die Tiere mit sehr viel Schmerz und Leid verbunden, da speziell Leber und Nieren extrem in Mitleidenschaft gezogen werden. Selbst kleine Wunden verheilen nicht mehr, das Fell löst sich, die Nase verstopft komplett und auch die Nahrungsaufnahme ist schwierig und teilweise schwer beeinträchtigt, weswegen die Tiere stark abmagern. Alle Lebensenergie weicht und das Tier geht zum Siechtum über. Das aber muss so nicht sein, denn man kann wirkungsvoll gegen die Leishmaniose ankämpfen und das Leid der Tiere recht rasch eindämmen bzw. beenden, ohne den kranken Hund töten zu müssen. Wir geben keinen Hund auf und kämpfen systematisch gegen die Verbreitung der Krankheit und das Leben jedes einzelnen Hundes.

Zusätzlich zu den „normalen“ Notfällen haben wir uns einer nahe liegenden Tötungsstation angenommen und versuchen dort so viele Hunde wie möglich zu retten. Das ist nicht ganz einfach, weil man hier allgemein das Prinzip verfolgt, dass Hunde verschwinden sollen und nicht gerettet werden. Die Zustände in diesem Tierheim, das man eher als Tötungsstation bezeichnen muss, sind katastrophal. Wir wollen so viele Hunde wie möglich aus dem Canil retten, aber dabei einen Weg gehen, der verantwortungsvoll und mit klaren Daten die Hunde an aufgeklärte, neue Besitzer vermittelt. Die Hunde im Canil sind der Willkür und Laune der Pfleger ausgeliefert. Dies ist für die Tiere mit sehr viel Schmerz, Leid und oftmals dem Todesurteil verbunden. Wobei der Tod dort immer leidvoll von statten geht und keineswegs würdig. Meist müssen die Hunde neben der medizinischen Behandlung erst einmal durch hochwertiges Futter und Nahrungsergänzungsmittel aufgepäppelt werden. Im Rahmen unseres Haltungskonzeptes der freien Rudelhaltung werden die Hunde auch sozialisiert und ihnen ihre Traumata genommen, so gut es eben geht.

Ihre Spende kommt direkt da an, wo sie gebraucht wird, nämlich bei den geretteten Hunden. Wir führen u.a. eine Liste mit allen Kosten und Spendeneingängen, die wir 1 x monatlich aktualisieren, so dass Sie jederzeit sehen können, was Sie mit Ihrem Geld bewirken und wie viele Leben Sie mit Ihrer Spende retten.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Und hier finden Sie alle Spendenlisten zum Download:

Sonderfonds Unfallopfer

Geschlossen 31.12.2011

Sonderfonds Leishmaniose

Geschlossen 31.12.2011

Sonderfonds Tötungsstation

Auflistung aller Einnahmen und Spenden 01.09. 2010 bis 31.12.2011

Santa Anda Rescuefonds for Needy Animals (SARNA-Fonds)
2012

Die Einnahmen und Ausgaben des SARNA-Fonds finden Sie ab 2012 hier.

Bankverbindung in Deutschland:
Commerzbank Köln
Bankleitzahl: 370 400 44
Kontonummer: 378403000
Kontoinhaber: Naturschutzprojekt Leben

Für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE58 3704 0044 0378 4030 00
BIC: COBADEFFXXX

Verwendungszweck: Animais sem futuro
(und der spezielle Zweck wie z.B. SARNA-Fonds)

(c) S.O.S. Animais sem Futuro, 2012

Eingehende Erstuntersuchung ist wichtig.
Verletzt, liegengelassen, gerettet.
Unbehandelte Leishmaniose bedeutet Siechtum.
Warten auf Rettung in der Tötungsstation.
Abgemagert zum Skelett, Mary-Jane hat es geschafft.